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- Björn Kämmerer
The video installation “drive by” is composed by three monitors, which show a car without driver giving the impression of passing from one screen to the next. The opened side windows fit exactly to the digital frame putting the physical screen and the image on an even level. (Dorit Margreiter)
Schuss und Gegenschuss sind vertraute Termini der Filmsprache. Björn Kämmerer macht diese Begriffe zur Grundlage von “Drive By“. Tonelemente, -Aufnahmen von unterschiedlichen Schüssen- und Bilder kommen als gleichwertige Einheiten zum Einsatz.
Im Gegeneinanderschieben des Innen- und Außenraumes eines fahrenden Autos sind Opfer und Täter nicht zu orten, haben ihre Physis eingebüsst. Björn Kämmerer arbeitet mit isolierten Bild- und Soundeinheiten, die er zu neuen Erzählungen montiert. Film ist für ihn nicht Kontinuum, sondern Material mit dem er Flächen, Räume und Körper neu anordnet. Wesentlich ist die unabdingbare Verschränkung filmischer Produktionsmittel mit ihrer ästhetischen Erscheinungsform. Das Kopieren von einem Filmformat in das andere ist dabei genauso von Bedeutung wie die Transformation, der das Bild auf Grund jeder, noch so gering erscheinenden kontextuellen Verschiebung unterliegt. (Eva Maria Stadler)